Nach dem erfolgreichen Start in Mindelheim mit einem 10:0 Kantersieg wurden die TTF Bad Wörishofen II im ersten Heimspiel in der Bezirksliga-Ost gegen den Absteiger aus der Bezirksoberliga dem TSV Obergünzburg mit 1:9 auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt.
Die Mannschaft, die gegen den noch aus Landesligazeiten gut bekannten Gegner sowieso schon auf Dieter Gerhardinger (Nr.1) und Xare Eschenlohr (Nr.3) verzichten musste, hatte unmittelbar vor dem Spiel auch noch den Ausfall ihrer Nr.2 Lukas Wolf wegen gesundheitlicher Probleme zu beklagen, so dass sie mit dem am Nachmittag auch schon in der Landesliga-Jugendmannschaft eingesetzten Simon Wolf nur einen Stammspieler zur Verfügung hatten.
Die beiden vorgesehenen Ersatzspieler Alois Beierl und Matein Weber mussten so in letzter Minute noch durch den eigentlich als Zuschauer gekommenen Lorenz Steil ergänzt werden, um die Mannschaft zu komplettieren.
So war klar, dass das Spiel gegen den gut aufgestellten Gast zu einem schwierigen Unterfangen werden würde.
So zogen gleich zu Beginn die beiden nicht eingespielten Doppel Wolf/Beierl und Weber/Steil gegen die beiden erfahrenen Doppel der Gäste jeweils klar mit 0:3 den kürzeren.
An der Spitze lieferten sich Wolf und Beierl gegen die Nr. 2 der Gäste Markus Kopf jeweils gute und spannende Kämpfe, mussten sich aber beide mit 1:3 in knappen Sätzen geschlagen geben. Beierl kam mit dem Spiel der Nr.1 der Gäste Michael Jörg, der die meisten Punkte der Liga aufweist, überhaupt nicht zurecht und verlor klar mit 0:3. Wolf hingegen brachte den Spitzenspieler der Gäste in einem tollen Spiel an den Rand der Niederlage und verlor hauchdünn im 5. Satz mit 11:13.
Im zweiten Paarkreuz konnte Matein Weber mit kompromisslosem Angriffsspiel überraschend klar mit 3:0 über Markus Göppel den Ehrenpunkt der Wörishofer einfahren, verlor aber gegen dessen Bruder Christian Göppel mit 0:3.
Der kurzfristig eingesprungene Lorenz Steil hatte gegen die beiden Brüder der Gäste zwar mehrere knappe Satzergebnisse, konnte aber keinen der Sätze für sich entscheiden.
Die Wörishofer hoffen natürlich, in den nächsten Spielen wieder auf mehr Stammspieler zurückgreifen zu können.