Bad Wörishofen hat einen neuen Stadtmeister
Die drei Erstplatzierten der A-Klasse und der B-Klasse (von links): Karl Deeg, Lukas Wolf, Xaver Eschenlohr, Lorenz Steil, Simon Wolf und Thomas Vögele. Bild: Ludwig Schuster

Bad Wörishofen hat einen neuen Stadtmeister

Die 62. Bad Wörishofer Stadtmeisterschaft wird durch das Satzverhältnis entschieden. Das bringt einem Spieler den Titel, der seit 2003 darauf wartet. VON LUDWIG SCHUSTER

Es wurde auch heuer nichts mit dem Titelgewinn von Karl Deeg, der so gerne seinen 15. Einzelerfolg bei den Tischtennis-Stadtmeisterschaften in Bad Wörishofen feiern wollte. Doch da war Lukas Wolf, der Sieger von 1982 und 1983, der ihm einen Strich durch die Rechnung machte und ihn mit 3:1 besiegen konnte. Zum Titel reichte es für Wolf aber auch nicht.

Denn Lukas Wolf unterlag in der Folge Xaver Eschenlohr mit 0:3. Im letzten Spiel besiegte nun Karl Deeg mit 3:1 Xaver Eschenlohr, sodass diese drei Spieler 5:1 Siege aufwiesen. Das Satzverhältnis entschied somit über die Reihenfolge. Mit 16:3 Sätzen lag Xaver Eschenlohr klar vorne, Zweiter wurde mit 15:6 Sätzen Lukas Wolf und Dritter mit 16:9 Sätzen Karl Deeg.

Herren-Einzel-A Zwar fehlten aus verschiedenen Gründen einige Spieler, sodass in einer Siebener-Endrunde jeder gegen jeden spielte. Die drei Nachwuchsspieler haben gezeigt, dass sie schon an einer Wachablösung der Etablierten arbeiten. Doch für den ganz großen Wurf reichte es noch nicht: Daniel Müller belegte den vierten Platz mit 2:4 Siegen und 8:14 Sätzen. Markus Simon wies ebenfalls 2:4 Punkte und 8:14 Sätze auf, wurde aber durch die Niederlage im direkten Vergleich Fünfter. Platz sechs ging an Gerhard Lucke, Siebter wurde Matein Weber.

Herren-Einzel-B Hier waren zwölf Spieler am Aufschlag. Aus der Gruppe A schafften Simon Wolf, Lorenz Steil und Günther Jähn den Einzug in die Endrunde. Jähn hatte dabei gegenüber dem punktgleichen Sebastian Deeg das bessere Satzverhältnis. Aus der Gruppe B kamen Thomas Vögele, Christian Wassermann und Matthias Wolf hinzu. Hier verpasste Robert Schöfl den Einzug in die Endrunde durch das schlechtere Satzverhältnis. In der Endrunde unterlag dann in einem knappen Match Thomas Vögele mit 2:3 gegen Günther Jähn. Da er auch noch gegen Lorenz Steil mit 1:3 verlor, waren seine Chancen auf den Sieg dahin. Lorenz Steil gewann zwar alle drei Spiele in der Endrunde, wies aber die 1:3-Niederlage gegen Simon Wolf aus dem Gruppenspiel auf. Simon Wolf hatte den Turniersieg bereits vor Augen, doch im letzten Spiel musste er noch gegen Thomas Vögele antreten. Da Vögele dieses Match mit 3:1 gewann, machte er Lorenz Steil zum Sieger, da dieser das bessere Satzverhältnis gegenüber von Simon Wolf aufwies. Vögele wurde Dritter vor Günther Jähn, Matthias Wolf und Christian Wassermann.

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