Der TTSC Warmisried gewinnt das Landesliga-Derby gegen die TTF Bad Wörishofen

Landesliga Westsüdwest, Männer Rund 40 Zuschauer sahen ein spannendes Derby im Gemeindehaus zwischen dem TTSC Warmisried und den TTF Bad Wörishofen. Für die Gäste ging es darum, die noch nötigen Punkte einzufahren, um sich von den Abstiegsplätzen zu entfernen. Die Warmisrieder hingegen wollten sich aus eigener Kraft und vorzeitig den zweiten Tabellenplatz sichern, um an der Aufstiegsrelegation in die Verbandsliga teilzunehmen.

Die Doppel zu Beginn der Begegnung verliefen jeweils glatt und deutlich. So gewannen Brenner/Mayer in drei, Geiger/Albrecht in vier Sätzen für den TTSC, Schindler/Roiser hingegen mussten sich dem Wörishofer Einserdoppel Eschenlohr/Deeg geschlagen geben. In den ersten beiden Einzeln zeigten Thomas Brenner gegen Rudi Grund als auch Florian Mayer gegen Xaver Eschenlohr ihre derzeitige starke Form und erhöhten auf 4:1.

Im mittleren Paarkreuz drehten wiederum die Wörishofer groß auf. Karl Deeg gewann gegen Christian Schindler und Horst Müller setzte sich in vier Durchgängen gegen Tobias Geiger durch. Einen beeindruckenden Auftritt legte dann Thorsten Albrecht gegen Lukas Wolf hin. Der Rettenbacher im Trikot des TTSC dominierte nahezu jeden Ballwechsel, spielte fehlerfrei und gewann souverän und ungefährdet in drei Sätzen. Dieter Gerhardinger siegte gegen Helmut Roiser und verkürzte wiederum auf 4:5.

Und als Eschenlohr zu Beginn des zweiten Durchgangs das Einzel gegen Brenner gewann, stand es 5:5. Völlig unbeeindruckt davon zeigte sich Florian Mayer gegen Rudi Grund und gewann durch eine solide und starke Leistung glatt in drei Durchgängen.

Im Anschluss gewannen auch Tobias Geiger im mittleren und Thorsten Albrecht im hinteren Paarkreuz, für die Tischtennisfreunde punkteten Horst Müller und Lukas Wolf.

Beim Stand von 8:7 für die Hausherren musste also das Schlussdoppel die Entscheidung bringen. Fast wie gewohnt spielten Brenner/Mayer großartig auf und ließen Eschenlohr/Deeg keine Chance. Warmisried gewann letztlich mit 9:7 und feiert mit Platz zwei den größten Erfolg der Vereinsgeschichte. (ttsc)

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